KSV-Mädels wollen im Angriff die Effizienz steigern
Anwurf beim TSV Hahlen ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Hahler Feld
Die Enttäuschung nach der schwachen Vorstellung vom letzten Sonntag gegen HB Bad Salzuflen war bei der Mannschaft und auch bei den Fans schon groß. Der Gast aus der Kurstadt entführte beim 22:14 sicher beide Punkte und deckte extreme Probleme in der KSV-Offensive auf. „Wir haben im Training versucht, das Erlebte spielerisch aufzuarbeiten. Wir wissen alle, woran es gelegen hat und das wir die Torfrau von Salzuflen warmgeschossen haben. Das muss natürlich am Wochenende besser werden. Und dann ist es damit auch erledigt“, blickt KSV-Coach Kai Harbach nochmal auf das letzte Spiel zurück und richtet den Blick nun auf die Partie beim TSV Hahlen: „Wir haben jetzt schwere Spiele. Der Spielplan meint es nicht gerade gut mit uns. Jetzt geht es nach Hahlen und da ist es immer schwer“.
Der Gastgeber aus dem Mindener Vorort weist nach bisher zwei Auswärtsniederlagen in Hörste und beim ASC Dortmund 0:4 Punkte in der Tabelle auf und feiert am Samstag seine Heimpremiere in der laufenden Serie. Seit dem KSV-Drittligaabstieg gab es die Partie gegen den TSV Hahlen insgesamt sechsmal, bei fünf KSV-Siegen und einer Niederlage Anfang 2024. Letzte Saison ging Königsborn zweimal glatt mit 27:19 und in Minden mit 32:25 als Sieger vom Parkett.
„Wir müssen versuchen, in Hahlen wieder zu unserem Spiel zu finden. Dann haben wir alle Chancen auch dort zu gewinnen“, ergänzt Harbach. Hahlen hat sich durch Hannah Wiese mit einer torgefährlichen „Halblinken“ verstärkt, die in den beiden bisherigen Partien bereits 13 Treffer erzielen konnte. „Die ist sehr gut auf Rückraum-links. Mit der Abwehrleistung war ich ja im letzten Spiel durchaus zufrieden. Aber wir gucken sowieso auf uns und müssen im Angriff viel effizienter werden. Ich habe da was umgestellt und hoffe, dass das am Samstag schon greift“, so weiter der Königsborner Trainer: „ich freue mich auf das Spiel und die Mannschaft möchte das auch klarrücken. Wir gehen also sehr optimistisch heran“.
Personell gesellt sich zu den Ausfällen der beiden Langzeitverletzten Leonie Schmitz und Celine Pelz noch Kreisläuferin Carlotta Schimanski hinzu. Schimanski fehlte schon gegen Salzuflen und fällt weiterhin krankheitsbedingt aus. Ansonsten ist der Kader aber komplett.

